Hallo an alle Fischerfreaks und Blogbesucher

Ich fische hauptsächlich in den Bächen, Flüssen und Seen vom Kanton Bern.
Meine Zielfische sind Forellen, Äschen und Egli.
Ich verbringe das ganze Jahr sehr viel Zeit am Wasser.
Ab dem 1 Januar fische ich auf Trüschen, Felchen und ab und zu fahre ich an den Lac de joux zum Seeforellen fischen.
Mit der Seeforelleneröffnung am 1 Feb. ist für mich der richtige Startschuss in die neue Fischersaison.
Seeforellen und Bachforellen befische ich hauptsächlich mit dem Wobbler oder Gummi.
Wenn der Sommer kommt, bin ich öfters mal mit meinen selbst gebundenen Gamben auf der Eglipirsch.
Ab Oktober ist dann noch das Äschenfischen mit der Zapfen und der Fliegenrute angesagt.
Meistens unterbreche ich am 16 und 17 Dez, die Äschenfischerei und fahre für zwei Tage an den Lac de joux (VD)zur Seeforelleneröffnung.
Für mich hat die Fischerei etwas Magisches und genau das bringt mich dazu Stunden lang am Wasser zustehen.
Ich habe mich das erste mal in der Saison 2012 dazu entschieden einen Blog zuführen, um über meine Fänge und sonstige Zeit am Wasser zu berichten.
Für Fragen über meine Fischerei oder Gewässer die ich befische, gebe ich sehr gerne Auskunft.

ES WERDEN LAUFEND KURSE ANGEBOTEN !!!
NÄCHSTER KURS :
Wobblerfischen im Bach
Wann: Samstag 8 April 2017
Zeit: 09-12uhr
Gewässer: Gürbe
Ausrüstung: Spinnrute mit Rolle
Kursleiter: Fargnoli Sandro, Lyss (076 560 23 77)
Anmeldung: Fischereiartikel Wenger www.fischen-wenger.ch
Kosten:CHF 30.00
Wer keine Lizenz für den Kanton Bern besitzt, muss eine Tageslizenz lösen. (Jugend CHF 17.00, Erwachsene CHF 28.00)
Teilnehmer: Maximal 5 Personen
Thema: Köderführung, Wurftechnik, Montagen. Gewässer lesen, Hotspot erkennen.
Treffpunkt: Gürbebrücke. Höhe Kehrsatz (Flughafenpiste)
INFO !!!
Bei heftigem Regen oder Kaffeebraunem Hochwasser wird der Kurs nicht durchgeführt!!!





Montag, 21. November 2016

Erster Aare-Grayling

Seit mitte Oktober fische ich mit der Fliegen und der Zapfenrute auf Äschen und  erst heute brachte ich eine gute Massäsche sicher an Land.
Köder:
3,7gr Zapfen
Haken 10/12
Bienenmade
Auch in diesem Jahr musste ich lange auf meine erste Massäsche warten.
Aber meine Ausdauer wurde belohnt und auf der höhe Felsenaubrauerei schenkte mir die Aare einen guten Grayling. (39cm)

Donnerstag, 17. November 2016

Trüschenfischen mit Jungfischer Alessio

Heute habe ich mich mit Alessio zum Trüschenfischen getroffen.
Um uns einen guten Platz zu sichern, fuhren wir bereits schon am Nachmittag in Richtung Oberland.
Es gibt nur wenige gute Plätze und die besten Hotspots sind oftmals schon früh besetzt. ( Besonders am Weekend).
Heute schien alles zu passen.
Top Wetter, milde Temperaturen und zu meinem erstaunen war  weit und breit kein einziger Fischer zu sehen.
Top Panorama. Einfach super.
Wir hatten das ganze Delta für uns und konnten unsere Ruten dort platziren wo wir wollten.
Auch der Spassfaktor beim Auswerfen war um einiges grösser.
Ohne Angst zu haben das man einem  anderen Fischer über die Schnur wirft, konnten wir unsere Montagen mit voller Wucht und ohne gross zu zielen in Richtung Seemitte pfeffern.
Die Ruten sind in position.
Die Montagen sind draussen die Ruten positioniert und die Schnur ist schön straff.
Nun heisst es abwarten bis sich der feine Spitz von der Feederrute bewegt und uns einen Biss signalisiert.
Und tatsächlich!!!
Schon nach wenigen Minuten und noch bei Tageslicht ruckelte der Rutenspitz zum ersten mal.
Alessio eilte sofort zur Rute um ein wenig kontakt zum Köder aufzunehmen.
Doch leider blieb es nur beim kurzen ruckeln. Nach paar Minuten zuckte der Spitz zum zweiten mal.  Und wieder liess der Fisch den Köder fallen.
Mittlerweile war es Dunkel geworden und die montierten Knicklichter an den Rutenspitzen schienen frei zu schweben.
Gespannt schauten wir immer wieder auf die Rutenspitze, in der Hoffnung das sich  etwas tut.
 Und plötzlich war da wieder ein ruckeln. Diesmal an einer meiner Feederruten 
Ich nahm die Rute sorgfältig in die Hand, baute Spannung zum Köder auf, wartete kurz und setzte den Anhieb.
Jawohl di hängt! und kurze zeit später lag endlich die erste Trüsche im Kies.
Danach ging es schlag auf schlag. Innert einer halben Stunde brachte ich noch zwei weitere Trüschen an Land.
Langsam machte ich mir ein wenig sorgen um Alessio. Im Ausland konnte Alessio schon einige gute Trüschen verhaften aber in der Schweiz  klappte es bis heute noch nicht.
Mittlerweile war es kurz nach 18 Uhr geworden und uns blieben noch knapp zwei Std.
Da es etwas ruhiger wurde, legten wir  eine kurze Pause ein und stärkten uns mit einem Sandwich.
Doch die Pause war nicht von langer Dauer. Denn genau jetzt bekam ich wieder Biss
Ich legte mein Sandwich zur Seite, eilte zur Rute und setzte den Anhieb.
Yess!
Trüsche Nr. 4 liegt im Kies.
Während  ich noch mit meiner Trüsche beschäftig war, bekam auch Alessio seinen ersten richtigen Trüschenbiss.
Alessio nahm sofort die Rute aus der Halterung, baute Spannung zum Köder auf und setzte gekonnt den Anschlag.
Jawohl hängt!!!
Stoltz präsentiert Alessio seine erste CH-Trüsche.
Mit 34cm. die grösste Trüsche vom heutigen Abend.
Bis um 20 Uhr  hatten wir noch einige Fehlbisse die wir nicht verwerten konnten und Alessio konnte noch seine zweite Ch-Trüsche fangen.
Die Ausbeute von heute

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Es ist Trüschen-Zeit

Die grün schimmernden Knicklichter an den Rutenspitzen und das flackernde Feuer in der absoluten Dunkelheit  verraten den Trüschenfischer.
Die Köder sind draussen und unsere 4 Ruten positioniert.
Pro Angler darf mit 2 Ruten gefischt werden.
Warum mehrheitlich während der kalten Jahreszeit auf die Trüschen gefischt wird weis ich auch nicht.
Für mich ist die Tageszeit entscheidend.
Bis jetzt konnte ich die meisten Trüschen beim eindunkeln und in der absoluten Dunkelheit fangen oder am Morgenfrüh während der Morgendämmerung.

Die Ausbeute von heute Abend kann sich sehen lassen:-)

Köder:
80gr. Blei
Tauwurmbündel an mit Leuchtperlen bestückten Haken gr.1


ACHTUNG!!!
Während der Sommerzeit darf von 05uhr-24uhr gefischt werden
und
während der Winterzeit von 06uhr-20uhr 

Freitag, 30. September 2016

Bachforellen-Abschluss

Natürlich wollte ich den Bachforellensaisonabschluss 2016 heute nicht verpassen und machte am Abend einen kurzen Abstecher an den Hagneckkanal.
Mit dem Pointer 78mm, von Lucky craft versuchte ich meine Abschlussforelle zu überlisten und so mein eher durchzogenes Bachforellenjahr ein wenig aufzuwerten.
Tatsächlich gab es einige Fischkontakte. Aber die erhoffte Forelle war leider nicht dabei.:-(

Am 16 März startete  ich mit einer Massbafo im Hagneckkanal in die neue Bachforellensaison
und heute beendete ich die Saison leider ohne Bafo  im Hagneckkanal
Für mich war das Bachforellenjahr 2016 besonders geprägt von höhen und tiefen.
Die vielen Schneidertage und die auffallend wenigen schönen Forellen (hauptsächlich in der Schüss) gaben mir schon zu denken und werfen für mich einige Fragen auf.
Anderseits konnte ich eine gute Bafo (47cm.) aus der Emme entführen und im Oberland entdeckte ich neue Gewässerabschnitte mit viel potenzial, die ich im nächsten Jahr ganz bestimmt wieder besuchen werde.
Simme


Auf jeden fall bin ich am 16 März 2017 ab 0600uhr wieder am Wasser und mache Jagt auf die Rotgetupften Flussbewohner.
Tight lines
  

Sonntag, 4. September 2016

Erfolgreiche Eglisuche

Nach dem Motto: Wer suchet der findet, machten Dänu und ich uns auf die suche nach den Eglis.
Da ich Gestern vom Boot aus mit dem Gummi wieder einmal sehr bescheidene Eglikontakte hatte,
versuchten wir es heute vom Ufer aus mit dem lebendigen Köderfisch.(Butz)
Eigentlich ist der Butz ein sicherer Wert und wenn die Eglis da sind, gibt es kein zurück halten.
Aber eben. Wenn die Eglis da sind....
 Leider wollten die Eglis heute nicht so recht und nach mehreren abgefischten Hotspots brachten wir nur 4 Stück an Land.
Was nun?
Natürlich gaben wir uns mit 4 Eglis nicht zufrieden und entschieden uns nach kurzer Lagebesprechung für den wechsel ans Nordufer.
Und siehe da !!!
Köder:
Lebendiger Köderfisch
am Seitenarm länge ca,15cm
Haken gr.2
15gr.Blei
Erfreulicher weise konnte ich heute noch meine
Egli-PB knacken.
38cm.

Sonntag, 21. August 2016

Eglitour mit lebendigem Butz

Während ich in letzter Zeit vermehrt auf dem See mit dem Kunstköder nur bescheidene Eglifänge erzielen konnte und oft mals kurz vor dem Verzweifeln stand, war heute im Bielerseehafen mit dem Lebendigen Butz das pure Gegenteil der fall.
Schon nach kurzem suchen wurde ich fündig und die ersten Eglis lagen schnell mal im Eimer.
Krass wie die Eglis auf den Lebendigen Butz aggressiv reagierten!
Zum teil wurde der Butz schon beim eintauchen mehrmals hart Attackiert und die Bisse waren oftmals trocken.
So macht`s Spass !!!
Köder:
Butz am Dropshot
10gr, Blei, Haken gr,4
Die Eglis sind noch nicht in grossen Schwärmen unterwegs und müssen deshalb gesucht werden.
Aber wenn man den Schwarm einmal gefunden hat, ist Aktivität garantiert.

Sonntag, 7. August 2016

Zickige Bielersee-Eglis

Zickige und launische Barsche brachten einem heute fast an den rand der Verzweiflung!
In gemütlichem Tempo verfolgten die Eglis den Köder und drehten kurz vor dem Boot  immer wieder ab.
Nur wer seine Köder während den  Treibjagten im Wasser hatte, konnte mit einem Biss rechnen.
Allerdings waren die wenigen Treibjagten von sehr kurzer Dauer und meistens hatte ich genau in diesem Zeitpunkt meinen Köder an einer anderen Stelle platziert. :-(
 Immerhin konnte ich einige Treibjagten nutzen und es reichte bis am Mittag doch noch für ein paar gute Eglis.
Köder:
Kleiner Mistwurm an der Zweiergambe
und
2-3inch Gummi am 5 gr.Jigkopf
Professionelles Auswassern.:-)
Echtes Männerspielzeug!!!!