Hallo an alle Fischerfreaks und Blogbesucher

Ich fische hauptsächlich in den Bächen, Flüssen und Seen vom Kanton Bern.
Meine Zielfische sind Forellen, Äschen und Egli.
Ich verbringe das ganze Jahr sehr viel Zeit am Wasser.
Ab dem 1 Januar fische ich auf Trüschen, Felchen und ab und zu fahre ich an den Lac de joux zum Seeforellen fischen.
Mit der Seeforelleneröffnung am 1 Feb. ist für mich dann der richtige Startschuss in die neue Fischersaison.
Seeforellen und Bachforellen befische ich hauptsächlich mit dem Wobbler oder Gummi.
Wenn der Sommer kommt, bin ich meistens mit meinem Boot auf dem Bielersee unterwegs oder ab und zu mal vom Ufer aus mit meinen selbst gebundenen Gamben auf der Eglipirsch.
Ab Oktober ist dann noch das Äschenfischen mit der Zapfen und der Fliegenrute angesagt.
Meistens unterbreche ich am 16 und 17 Dez, die Äschenfischerei und fahre für zwei Tage an den Lac de joux (VD)zur Seeforelleneröffnung.
Für mich hat die Fischerei etwas Magisches und genau das bringt mich dazu Stunden lang am Wasser zustehen.
Ich habe mich das erste mal in der Saison 2012 dazu entschieden einen Blog zuführen, um über meine Fänge und sonstige Zeit am Wasser zu berichten.
Für Fragen über meine Fischerei oder Gewässer die ich befische, gebe ich sehr gerne Auskunft.

ES WERDEN LAUFEND KURSE ANGEBOTEN !!!
GEPLANTE KURSE:
Seeforellenfischen vom Ufer aus
März, April 2018
Nächster Kurs:
Oktober 2017
Äschenfischen mit der Zapfenmontage
Der Kurs vom 14 Okt, ist ausgebucht.
Datum: Sa,14 Okt. oder Sa.28 Okt.
Zeit: 10-1400 Uhr
Kursleiter: Sandro Fargnoli, Jürg Wälti
Anmeldung:info@fischen-wenger.ch oder
per Tel:031 381 43 44
Kursort: Schloss Reichenbach Zollikofen
Treffpunkt:Parkplatz
Kurskosten: CHF 30.00
Lizenz: Wer kein Jahrespatent besitzt, kann eine Tageslizenz lösen. Erwachsene 28.00, Jugendliche CHF 17.00 (bis 16 Jahre)
Mietgeräte: Wer keine Ausrüstung hat kann diese für CHF
15.00 mieten.
Programm: Angeltechniken, Montagearten, Tips und Tricks zum erfolgreichen Fischen.
Kursabsage: Bei Kursabsage(Hoch-Wasser oder Strömender Regenfall) werden die Kursteilnehmer 24 Std, vorher per Mail informiert.




Samstag, 16. September 2017

Topwaterbarsche

Nach dem ich heute Morgen mit dem Butz nur mühsam 5 Eglis überlisten konnte  und schnell mal die ersten Verzweiflungsgedanken aufkamen, gab es unweit von meinem Boot Bewegung auf dem Wasser. Sofort fuhr ich etwas näher ran um das ganze zu begutachten.
Und tatsächlich.
Plötzlich fing die Treibjagd an und ich stand mit meinem Boot schon fast mitten im Geschehen. Immer wieder sah ich wie die Eglis mehrere Butzen verfolgten und an die Wasseroberfläche trieben.
Jetzt musste ich mich beeilen und die gute Situation ausnutzen.
 Schnell wechselte ich auf die Oberflächenköder  Popper und Sammy und wartete auf den richtigen Zeitpunkt.
Jedes mal wenn die Eglis zur Hetzjagd ansetzten und das Wasser zum sprudeln brachten. nutze ich den Moment und warf den Topwaterköder mitten in die  jagende Meute.
Die Eglis waren richtig im Jagdfieber und die Bissfrequenz war hoch.
 Oftmals sah ich wie ein Schwall hinter dem Topwaterköder entstand und mehrere gestreifte Räuber den Köder immer wieder attackierten!!
Voll reingehauen!!!
Leider dauerte das ganze Spektakel nur wenige Minuten.
Aus dem Nichts hat die ganze Treibjagd begonnen und um so schneller war  der ganze Spuk auch schon wieder vorbei und die Eglis zogen sich zurück in die Tiefe.
Dank der hohen  Bissfrequenz  in der kurzen Zeit brachte ich doch noch einige Eglis aufs Boot.

Tip:
Am besten setzt man auf den Topwaterköder wenn die Eglis an der Oberfläche jagen oder zum reizen und animieren.
 Bekannte Topwaterköder für Egli
Popper. Sammy, Bevy pencil in den Grössen 50cm-65cm.
alle von Lucky craft

Mit dem Popper erzeugt man mit kurzen twitchs ein platschen auf dem Wasser und imitiert dadurch einen Beutefisch.
Der Sammy und der Bevy pencil werden mit schnellen kurzen twitchs geführt (Walk de Dog) und imitieren einen verletzten Fisch.

Montag, 21. August 2017

Erste Egli auf den Butz

Auf den See kann ich im Moment nicht weil mein Boot zur Reparatur in der Werkstatt steht und im Kanal haben die Eglis plötzlich auf absolut Stur geschaltet und ignorieren sämtliche Köder.
Also holte ich mir ein paar Butzen aus dem Kanal und fischte vom Seeufer aus mit dem lebendigen Köderfisch.
Montage:
Hauptschnur 0,25-0,28 ca, 1 m
Seitenarm 0,20-0,25ca, 10-15cm.
Hakengrösse 2-4 
Tropfenblei oder Dropshotblei 15gr.
Leider ist die Fischerei mit dem lebendigen Köderfisch nicht besonders tierfreundlich und sorg bei den Fischer immer wieder für sehr viel Gesprächsstoff.
Auch ich bin kein grosser Fan vom lebendigen Köderfisch, aber wenn die Eglis nicht beissen wollen...
kommt auch bei mir der Butz zum Einsatz.
 So wie es aussieht, wird mit der neuen Fischereiverordnung ab dem Jahr 2020 die Fischerei mit dem lebendigen Köderfisch sowieso verboten.
 

Donnerstag, 27. Juli 2017

Mit dem letzten Wurf eine gute Gürbeforelle

Zwar brachte die Gürbe mit 2,7m3/s sehr knapp Wasser, aber die herrlich grüne Wasserfarbe liess mein Jagdfieber ins unermessliche steigen.
Perfekte Wasserfarbe !!!
Nach einer 2 Monatigen Bachpause wollte ich heute unbedingt mit der leichten Spinncombo eine gute Bachforelle drillen.
Also startete ich top motiviert Strom aufwärts und ganz nahe am Flussufer entlang meine Tour.
Weder Dornen noch Brennnesseln konnten mich daran hindern  
mit gezielten und zum teil riskanten würfen die Bafos aus ihren Verstecken zu locken.
Mein Plan schien aufzugehen.
 Schon nach dem dritten Wurf schnappte die erste untermassige Bafo nach dem Wobbler. Schnell releaste ich den Fisch und fischte konzentriert weiter. Keine 10 Würfe später hing die nächste Untermassige am Haken.
Die Bafos waren tatsächlich hungrig, aber leider interessierten sich nur die kleinen Bafos für den Wobbler.
Besonders auffallend war die Grösse der Fische.
Auf einer Strecke von 500 Meter hatte ich 12 Fischkontakte und alle waren zwischen 15-22cm, lang (kurz).
Für mich sah es danach aus, als ob die Farios (Jährige, Sömmerlinge) von wem auch immer ausgesetzt wurden.:-(
Um die vielen kleinen Forellen nicht noch unnötig zu stressen, entschied ich mich für einen weiteren Spotwechsel.
 Die Gürbe ist hier etwas flacher, die Strömung schneller und überall hat es grössere Steine die von den Forellen immer wieder als gute Verstecke genutzt werden.
Flach auslaufende Stellen sind immer für eine Überraschung gut.
Mittlerweile war es schon späteren Nachmittag geworden und  die Motivation hatte langsam nachgelassen.
In der Hoffnung doch noch eine gute Massbafo mit der leichten Bachcombo zu drillen, machte ich die letzten Würfe.
Yeess!!!
Gürbeföhndli (32cm.)
Köder:
Pointer 48mm.dd Laser Rainbow Trout
von
Lucky craft

Samstag, 15. Juli 2017

Egli-erfolgsköder:Der kleine Mistwurm

Wieder einmal wurde der kleine Mistwurm zum Erfolgsköder!
Aber diesmal vom Boot aus an der Zapfenmontage präsentiert.
Natürlich fischte ich auch mit dem C-rig.
Doch meistens wurde das Gummi am C-rig nur bis zum Boot eskortiert und wenn überhaupt, nur leicht an gestupst.
Beim Mistwurm  war es ganz anders.
Kaum tauchte der Wurm ins Wasser, kamen schon die ersten Attacken und es schien, als ob sich die Eglis regelrecht zanken würden.
Zum teil gab es bei jedem Wurf eine oder gar mehrere Attacken.
 Oftmals wurde nur der Wurm weggefressen und bei der Aktivität im Wasser war der verschleiss an Mistwürmer enorm.
Montage:
3gr, Zapfen, 7/16 Haken ohne Wiederhaken.
Um die Mittagszeit war es dann soweit. 
Die letzten Mistwürmer waren aufgebrauchtaufgebraucht und ich beendete  meinen Ausflug mit 23 guten Eglis wovon einige im 30cm. bereich waren.
So macht Eglipimpen besonders spass!!
Für einige Fischer
Catch and tätscht !!!!
Für meine Freunde und mich ein feines Essen.

Samstag, 24. Juni 2017

Eglifischen auf Sicht

Beim gemütlich flanieren entlang am Nidaubüren-kanal konnte ich heute auf Sicht mehrere gute Eglis überlisten. 
Köder:
Kleiner Mistwurm an der
Zweiergambe

Bereits schon letzten Montag über den Mittag brachte ich innert kürzester Zeit eine Hand voll Egli an den Haken.
Natürlich fische ich am liebsten von meinem Boot aus mit dem Jig oder Carolinarig auf die Eglis.
Aber auch das fischen vom Ufer aus mit dem Naturköder hat seinen Reiz.
In Brügg oder ab Nidau (Beide Uferseiten) bis zum Seespitz hat man als Uferfischer sehr gute Fangchancen. 
Die angebundenen Boote bieten perfekten Schutz für die Eglis und genau da sollte der Köder angeboten werden.
Wegen der grossen Nachfrage über die Gambenmontage habe ich mich als Zeichner versucht.
Hoffe das die Skizze verständlich ist.
Ansonsten per Mail nachfragen.
 

Freitag, 2. Juni 2017

Innert Wochenfrist das zweite Silber aus dem Thunersee.

Angespornt vom  letzten Massfisch, stand ich heute Abend wieder am Seeufer.
Top motiviert pfeffere ich den Wander ins See-nirvana und lasse den Köder immer wieder   leicht twitchend durchs Wasser gleiten.
Es vergehen keine 30 min. als ich
zwei  leichte Stupser verspüre und....
Fish on !!!
Ich kann es kaum glauben. Wieder ein guter Fisch.
Innert Wochenfrist das zweite Silber aus dem Thunersee.
Thunersee-Torpedo 50cm.
Köder:
Wander 95mm. Original Wakasagi
von
Lucky craft
Es scheint, als ob die Seefos wüssten wenn die letzten Maifliegen schlüpfen würden.
Insekten sind gute Nährstofflieferanten.
Deshalb wird bevor sich die Seefos wieder ins tiefere Wasser zurückziehen alles was kreucht und fleucht  gnadenlos weggehauen.
 
 

Dienstag, 30. Mai 2017

Immer noch auf Seeforellenjagd

Die meisten Fischer haben die Seefofischerei aufgegeben und konzentrieren sich jetzt auf andere Zielfische.
Wie immer um diese Jahreszeit, ist nur noch der harte Kern am "Seefopänglä".
Aber mir solls recht sein.:-)
Unmengen von Mayfliegen und immer wieder an mir vorbeiziehende Kleinfischschwärme lassen mich heute besonders konzentriert fischen.
 Denn wo es Beute hat, ist auch der Jäger nicht weit.
Und ich sollte Recht haben.
 Auf maximaler Wurfdistanz gibt es einen  heftigen Biss und schon werden  
aufs aggressivste  einige Meter Schnur von der Rolle gezogen.
Ein guter Fisch!!
Aber warum springt der Fisch nicht? 
Ich bin mir nicht ganz sicher ob es wirklich eine Seefo ist...
Könnte auch ein Hecht sein.
Denn meistens zeigen sich die Seefos schon kurz nach dem Anhieb mit einem Sprung aus dem Wasser.
Doch meine Zweifel sind nur von kurzer Dauer.
Beim zweiten Fluchtversuch schraubt sich das Silber aus dem Wasser und bestätigt mir die Seeforelle.
Jetzt pumpt das Adrenalin erst recht.
Ich muss die Seeforelle unbedingt ans Ufer bringen.
Dank gut eingestelltem Gerät und  einige Fluchten später kann ich das Silber sicher über den Kescher führen.
Yeess!!!
58-er Seeforelle
Köder:
Wander 95mm, Pearl withe
von
Lucky craft
Am darauf folgenden Abend landete die Seeforelle auf dem Grill.:-)