Hallo an alle Fischerfreaks und Blogbesucher

Ich fische hauptsächlich in den Bächen, Flüssen und Seen vom Kanton Bern.
Meine Zielfische sind Forellen, Äschen und Egli.
Ich verbringe das ganze Jahr sehr viel Zeit am Wasser.
Ab dem 1 Januar fische ich auf Trüschen, Felchen und ab und zu fahre ich an den Lac de joux zum Seeforellen fischen.
Mit der Seeforelleneröffnung am 1 Feb. ist für mich dann der richtige Startschuss in die neue Fischersaison.
Seeforellen und Bachforellen befische ich hauptsächlich mit dem Wobbler oder Gummi.
Wenn der Sommer kommt, bin ich meistens mit meinem Boot auf dem Bielersee unterwegs oder ab und zu mal vom Ufer aus mit meinen selbst gebundenen Gamben auf der Eglipirsch.
Ab Oktober ist dann noch das Äschenfischen mit der Zapfen und der Fliegenrute angesagt.
Meistens unterbreche ich am 16 und 17 Dez, die Äschenfischerei und fahre für zwei Tage an den Lac de joux (VD)zur Seeforelleneröffnung.
Für mich hat die Fischerei etwas Magisches und genau das bringt mich dazu Stunden lang am Wasser zustehen.
Ich habe mich das erste mal in der Saison 2012 dazu entschieden einen Blog zuführen, um über meine Fänge und sonstige Zeit am Wasser zu berichten.
Für Fragen über meine Fischerei oder Gewässer die ich befische, gebe ich sehr gerne Auskunft.

ES WERDEN LAUFEND KURSE ANGEBOTEN !!!

Mittwoch, 24. Mai 2017

Fischen im Pachtgewässer

Der Lyssbach ist ein privates Pachtgewässer und wird wenn überhaupt ausschliesslich nur von den Pächter befischt.
Tageskarten werden sehr selten abgegeben.
Es gibt zwei Varianten um an Tageskarten zu kommen.
Entweder kennt man jemand von der Pachtvereinigung oder man nutzt die Gelegenheit und hilft bei der alljährlichen Uferreinigung mit um sich so eine Tageskarte zu verdienen.
Heute durfte ich mit Alessio der sich bei der Uferreinigung zwei Tageskarten ergattern konnte mit an den Lyssbach.
Natürlich war die Vorfreude riesig und ich konnte es kaum erwarten endlich einmal in dem Bach, der nur wenige Meter neben meinem Haus vorbei fliesst zu fischen.:-)
Am Abend war es dann endlich soweit.
Voller Freude und in Gedanken schon die grossen Bafos am drillen, fuhren wir an den ersten  Hotspot. 
Doch...!!!!
Das gibt es ja nicht.
Glasklares und sehr wenig Wasser verwandelte die guten Hotspots in zum teil sehr kleine Gumpen und an vielen Stellen war der Lyssbach nur noch ein kleines Rinnsal.
Shit happens!!!
Aber was soll`s.
Da wir jetzt schon da waren und die Karten nutzen wollten, versuchten wir im Wasser watend Strom aufwärts die paar wenigen tieferen Gumpen einigermassen gut zu befischen.

Trotz "Indiänerlä" ,wurden wir im klaren Wasser schnell von den Bafos bemerkt.
Selten liess sich eine Bafo von unseren Köder täuschen.
Und wenn,
waren es meistens nur die kleinen.
Sorgfältig wird die kleine Bafo releast.
Auch massige Bafos durften wieder schwimmen.
Diese Bafo (32cm,) war die einzige die
bleiben musste.
Schluss endlich brachten wir bis zum einnachten doch noch trotz niedriger Wasserabflussmenge eine Handvoll Forellen an den Haken.
  
Mein Fazit:
 Auch in einem Privaten Pachtgewässer wo der Befischungsdruck sehr klein ist, muss die Wasserfarbe und die Abflussmenge stimmen.

Ein grosses DANKESCHÖN geht an Alessio.
Dank Ihm konnte ich endlich einmal im Lyssbach  fischen.
Merci feu mau!!!

Dienstag, 9. Mai 2017

Endlich wieder einmal ein Massfisch aus der Schüss

Mittlerweile liegen einige Schneiderstunden gar Tage am und auf dem Wasser hinter mir.
Deshalb ist die Freude über den heutigen Massfisch (33cm.)besonders gross.
Immer wieder beeindruckend das typische Merkmal der Schüssforelle.
(Goldener Bauch)
Köder:
Bevy shad 50mm. Fc Chartreuse shad
von
Lucky craft
Mitten aus der starken Strömung knallte die Bafo mit voller Wucht auf den tanzenden Wobbler und
liess meine leichte Spinnrute arbeiten.
Natürlich versuchte die Bafo die Strömung zu nutzten und stellte sich immer wieder Quer.
Doch zum guten Glück war der Fisch gut gehackt.
 So konnte ich nach kurzem aber intensivem Kampf die Bafo in ruhigeres Wasser führen und sicher über den Kescher ziehen.
 
Die herrlich grüne Wasserfarbe und eine Abflussmenge von 6,5 m3/s
stimmten mich für heute zuversichtlich.

Erfreulicherweise waren die Bachforellen heute in der Schüss besonders Fressfreudig.
Was eher selten der fall ist!!! :-(
Nebst der Massforelle hatte ich noch 4 Untermassige und einen 35+ Ausschteiger.
Weniger erfreulich waren die vielen Fischer.
Während meiner Tour von ca. 3Km. begegnete ich 6 Fischer.  
 


Montag, 3. April 2017

Drittes Silber aus dem Thunersee

Heftige aufs Ufer zukommende Wellen stimmten mich zuversichtlich und als ich nach einer Stunde schon die erste Untermassige Seefo landen konnte, war mir klar, dass heute mehr drin liegen würde.

Schnell releaste ich die Seefo und machte top motiviert weiter. Keine Stunde später bekam ich wieder einen Biss. Diesmal scheint es eine bessere Seefo zu sein.
Ich hielt den Fisch auf zug und... weg!!!  Shit happens.
Die hätte gute 50 gehabt,
An Aktivität im Wasser kann ich mich nicht beklagen. Also dran bleiben ist die Devise. 
Ich werfe konzentriert weiter.
Da wieder Biss! Anhieb und Weg.
Unglaublich.
Innert kürzester zeit verlor ich zwei Fische.:-(
Der vierte Biss muss doch endlich verwertet werden.
Und tatsächlich.
Die nächst Seefo liess nicht lange auf sich warten und nach wenigen Würfen bekam ich wieder Biss.
 Ein heftiger Einschlag geht durch meine Rute und schon spring das Silber aus dem Wasser.
Wiederum ein guter Fisch!
Jetzt bitte nicht wieder verlieren.
Zum guten Glück blieb die Seefo bis am Schluss am Haken und
nach kurzem Drill konnte ich  das Thunersee-silber (67cm.) sicher landen.
Köder:
Wander 95mm Pearl withe
von
Lucky craft
Schon fast magisch angezogen von unzähligem Kleingetier, aufsteigenden Insekten und frisch geschlüpften Brutfischen, ziehen die Seeforellen in kleineren Trupps in Ufernähe Ihre Runden und versuchen vom Überangebot zu profitieren.
Als Uferfischer sind ab ende März und bis nach dem Maifliegenschlupf ca. ende Mai die Fangchancen auf eine gute Seeforelle sicher am grössten,
Deshalb sollte man sich die Zeit nehmen und immer wieder die Seeufer im Oberland besuchen.

 

Samstag, 18. März 2017

Seeforellenpirsch am Lac de joux

Vom Kollegen angestachelt, fuhr ich heute morgen früh in Richtung Valle de joux.
Am See angekommen, traf ich dank bewölktem Himmel, Regen und heftigem Wind auf perfektes Seeforellenwetter.
Es roch regelrecht nach Seeforelle!!!
Bewölkter Himmel und bewegtes Wasser sind
perfekte Seeforellenbedingungen
Tackle aus dem Auto und ab ans Seeufer.
Los geht's mit dem Wander "pänglä"!!!
Die ersten zwei Stunden vergingen wie im Flug doch von Seeforelle war weit und breit nichts zu sehen.
Langsam kamen in mir die ersten Zweifel auf und ich liebäugelte mit einem Spotwechsel,
als mich plötzlich Fangpics von einem Hecht und einer Massforelle erreichten.
Kollege Schumi war auf der anderen Seeseite unterwegs und erfolgreich.
Also ab ins Auto und rüber ans Südufer.
Nach kurzer Begrüssung und einem Smalltalk ging es zu zweit weiter mit Seefofischen.
Und siehe da. Der Spotwechsel war die absolut richtige Entscheidung.
Schon nach kurzer Zeit hatte ich einen heftigen Biss den ich leider nicht verwerten konnte.
Jetzt war der Jagdinstinkt wieder geweckt und zu zweit macht es sowieso mehr spass.
Es war unglaublich!
Kurze Zeit später hatte ich wieder Biss und diesmal brachte ich die Seefo sicher an Land.
Silber aus dem Lac de Joux!
Köder:
Wander 80mm.Pearl wihte
von
Lucky craft
Der Ausflug an den Lac de Joux war definitiv ein voller Erfolg.
Schumi und ich durften beide eine Massige Seefo mit nach Hause nehmen.
Bis jetzt war ich immer am 16+17Dez zur Seeforelleneröffnung am Lac de joux und im Januar als Überbrückung zum 1 Februar.
Aber ich bin überzeug, dass ich ab jetzt auch im März, April und Mai ab und zu mal einen Abstecher an den Ldj machen werde.
 
 

Donnerstag, 16. März 2017

Geglückter Bachforellenstart an der Schüss

Anscheinend war es heute keine schlechte Bachforelleneröffnung an der Schüss.
Im Gegensatz zum letzten Jahr, mit zwei kontrollierten Massfischen , kamen die Aufseher heute immerhin auf 8 gute Massfische.
Für mich verlief die Eröffnung durchzogen. Der Morgen war von einigen untermassigen Bafos und einer Releasten 28er-Bafo geprägt.
Wie immer am Eröffnungstag, fuhr ich am Abend nochmals an die Schüss und fischte mit dem Wobbler gezielt meine Insider hotspots ab.
Gold aus der Schüss!!!
Köder:
Bevy shad FC 50mm, Chartreuse
von
Lucky craft
Der Bachforellenstart ist Geglückt!!
Bin gespannt, was die Bäche noch zu bieten haben.

Sonntag, 5. März 2017

Thunersee-Kraftpacket

Am frühen Morgen noch vor Sonnenaufgang stellte ich auf dem Spiegelglatten See plötzlich eine Silhouette fest.
Ein typisches Zeichen für eine jagende Seefo.
Dummerweise war der Fisch ausser Wurfdistanz und auch mit einem perfektem Wurf kaum zu erreichen.
Trotzdem musste ich es versuchen.
Ich lud meine Rute voll auf und feuerte den Köder mit einem beherzten Wurf bis auf 10 Meter in Richtung Fisch.
Bügel zu und den Köder langsam rein twitchen. Leider  bleibt der erhoffte Biss aus.
Noch einmal pfeffere ich den Köder in Richtung Fisch. Wieder taucht der Wander gute 10Meter zu früh ins Wasser.
Bügel zu und....
BISS!!!!
Ein brachialer Schlag geht durch die Rute und schon surrt die Rollenbremse in den höchsten Tönen.
Auf maximaler Wurfdistanz schraubt sich ein gewaltiger Fisch aus dem Wasser.
Tinu und mir bleibt fast das Herz stehen.
Sofort zieht die Seefo weitere 30 M. Schnur von der Rolle und zeigt sich nochmals mit einem gewaltigen Sprung aus dem Wasser.
Jetzt war uns beiden klar, dass ist die 70+ Seefo!!
Ein unvergesslicher Kampf beginnt.
Mit mehreren Fluchten und immer wieder unerwarteten Sprungeinlagen zeigte mir der Fisch seine Kraft, Ausdauer und Intelligenz und brachte mich schier zum verzweifeln.
Kaum gewann ich einige Meter Schnur , zog mir die Seefo das doppelte an Schnur wieder von der Rolle.
Ganze 10 Min dauerte der Kampf bis sich die Seefo  endlich geschlagen geben musste und Tinu den Fisch  gekonnt ins Netz führen konnte.
(Merci veu mau Tinu :-) )
Mit 73cm. und 4.440 Kg. meine grösste Seefo!!!
Köder:
Wander 95mm. Pearl white
von
Lucky craft
 
2.6 Kg. Filet
Ein Filet wird ganz kalt geräuchert.
Das Zweite portioniert und eingefroren.
 


Mittwoch, 22. Februar 2017

Doch noch Thunersee-Silber

Nach 48 Std. "Hardcore-seefopänglä" an den verschiedensten bekannten und unbekannten Seeforellenhotspots am Thuner und Brienzersee, klappte es heute endlich mit der Massseefo.
Ich war bereits schon auf dem Weg zum Auto und in Gedanken auf der Nachhause fahrt, als ich plötzlich einen heftigen Schlag in der Rute verspüre und einige Meter Schnur von der Rolle gezogen werden .
"Yeess, Fish on!"
Gute zehn Meter vor mir schraubt sich der Fisch zum ersten mal aus dem Wasser und zeigt mir seine silberne Flanke.
Jetzt nur nicht nervös werden und cool bleiben.
Ich halte die Schnur schön  straff und warte bis die Seefo ermüdet.
Langsam kann ich die Schnur einkurbeln und gewinne Meter um Meter.
Es scheint, als ob sich die Seefo schon früh geschlagen gibt und ich den Kapf vorzeitig gewinnen kann.
Doch beim ersten Landungsversuch  springt die Seefo kurz vor dem Netz aus dem Wasser und zieht wieder in Richtung See.
Nochmals versucht die Seefo mit letzter Kraft den Wobbler los zu werden.
Ohne Erfolg.
 Jetzt geht es sehr schnell und ich kann die Seefo ohne grosse Gegenwehr übers Netz ziehen.
Jawohl geschafft!!!
Köder:
Wander 95mm Pearl white
von
Lucky craft
Vorfach:
Ca. 1 meter langes 0.26mm. Fluocarbon
Mit den steigenden  Tagestemperaturen  schlüpfen die ersten Insektenlarven und der Tisch ist reichlich gedeckt.
Auch bei den Seeforellen stehen  Insekten weit oben auf dem Menueplan.
Mageninhalt:
Insektenlarven